Licht und Wind bei der Jagd
Zwei Faktoren prägen fast jede Jagdentscheidung: Lichtverhältnisse und Wind. Revierwetter.de macht beides in der 48-Stunden-Grafik sichtbar – damit du Ansitz, Pirsch und Reviergang besser planen kannst.
Büchsenlicht und zivile Dämmerung
Das Büchsenlicht markiert den Zeitraum, in dem ausreichend natürliches Licht für die Jagd herrscht – technisch die zivile Dämmerung (Sonne etwa 6° unter dem Horizont). In Revierwetter erscheint sie als vertikale Linie in der Grafik: der Beginn am Morgen und das Ende am Abend. So siehst du auf einen Blick, wann du im Revier rechtlich und praktisch jagen kannst.
Für die Nachtjagd ist zusätzlich relevant, ob Mondlicht das Revier erhellt. Die App zeigt Mondauf- und -untergang sowie Phasen in der Nachtansicht – hilfreich bei Schwarzwild oder anderen Nachtstrategien.
Wind: Geruchsführung und Standwahl
Windgeschwindigkeit allein reicht nicht. Entscheidend ist die Windrichtung über die geplanten Stunden: Woher kommt der Wind, wie stark weht er, gibt es Böen? In der Revierwetter-Grafik siehst du Wind als Kurve und Richtungspfeile – stündlich für 48 Stunden.
Für Wald und Feld gilt: Plane Hochstände und Pirschwege so, dass du den Wind im Rücken hast oder quer dazu stehst – nicht mit dem Wind ins Revier. Die stündliche Auflösung hilft, Wechsel während einer Ansitzzeit früh zu erkennen.
Solunar-Zeiten als Ergänzung
Neben Licht und Wind zeigt Revierwetter optional Solunar-Perioden – Zeitfenster, in denen Wild nach Mondstand oft aktiver sein kann. Sie ersetzen keine Wetterbeobachtung, können aber die Wahl des Ansitzzeitpunkts ergänzen.
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